Sie befinden sich hier

Jobsuchende schätzen deutschen Arbeitsmarkt positiv ein


Düsseldorf, 19.07.2016: Laut der europaweiten Umfrage zum „Job Confidence Index“ der PageGroup glauben Jobsuchende sowohl an eine Verbesserung ihrer individuellen Situation als auch daran, dass sich die allgemeine wirtschaftliche Lage verbessern wird.
 
Zur Ermittlung des „Job Confidence Index“ der PageGroup werden umfassend und regelmäßig Bewerber aus zwölf Ländern befragt. Für Goran Barić, Geschäftsführer der PageGroup Deutschland, ist die vierteljährliche Auswertung ein wichtiges Instrument: „Der Index ist ein spannendes Trendbarometer für den Arbeitsmarkt. Wir bekommen durch ihn ein sehr aktuelles und differenziertes Stimmungsbild aus den unterschiedlichen Karrierestufen.“
Nach den aktuellen Zahlen aus dem zweiten Quartal 2016 hat es Deutschland aufs Siegertreppchen geschafft: Im Vergleich zu ganz Europa liegt der Confidence Index in Deutschland mit 63 Prozent am zweit höchsten – knapp hinter Schweden und vor Polen sind die Deutschen mit am optimistischsten in Bezug auf ihre beruflichen Chancen. Die Umfrage zeigt zudem ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, denn aufgrund der schlechteren wirtschaftlichen Lage der südeuropäischen Länder ist die Hoffnung in den Markt im Süden deutlich geringer.

Individuelle Entwicklungschancen in Deutschland

 
Der deutsche Markt bietet gute Möglichkeiten zur konstanten Kompetenzentwicklung in allen Altersstufen. Die Möglichkeit des „lebenslangen Lernens“ wird als einziger Aspekt durchgehend in jeder Altersklasse sehr optimistisch wahrgenommen. Spitzenreiter sind die befragten Kandidaten unter 30 Jahren. Sie sind zu 91 Prozent der Meinung, dass ihre Möglichkeiten zur Kompetenzentwicklung verbessern werden. Je älter, desto pessimistischer werden die Angestellten in Deutschland. Sowohl die Chance auf Beförderung (47 Prozent) als auch auf Gehaltserhöhungen (41 Prozent) werden von den Deutschen über 49 Jahren zunehmend schlechter wahrgenommen.

Eigene Situation versus Marktwahrnehmung

 
Der deutsche Arbeitsmarkt allgemein wird positiver eingeschätzt als die eigene berufliche Situation. „Das spiegelt auch schön die deutsche Mentalität wider. Nach dem Motto ‘Uns geht es gut, aber mir nicht zwangsläufig auch‘, zeigt sich die Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung des Arbeitsmarktes und den eigenen Chancen, einen neuen Job zu bekommen“, erklärt Barić. Dieser wahrnehmbare Unterschied ist in allen befragten Altersgruppen vorhanden.

Es fehlt in Deutschland (noch) an Work-Life-Balance

 
Die mangelnde Aussicht auf eine Verbesserung der Work-Life-Balance ist der einzige Aspekt, welcher in jeder Altersklasse ähnlich pessimistisch aufgenommen wird. Nur 48 Prozent der Unter-Dreißigjährigen denken, dass sich diese Thematik in den kommenden zwölf Monaten verbessern wird. Im europaweiten Vergleich liegt Deutschland im guten Mittelfeld, einzig die Türkei fällt mit einem sehr hohen Wert von 69 Prozent in dieser Altersgruppe auf.

Über die Umfrage:

 
Die europaweite Umfrage „Job Confidence Index“ der PageGroup beruht auf Antworten von rund 16.000 Kandidaten aus zwölf Ländern. In Deutschland haben im zweiten Quartal 2016 514 Kandidaten, die sich für eine Position über die Webseiten von Michael Page oder Page Personnel beworben haben, an der Befragung teilgenommen. Der Index wird jedes Quartal ausgewertet. Ein eBook mit den jeweils aktuellen Ergebnissen und weitere Informationen stehen unter michaelpage.de/jobindex bzw. pagepersonnel.de/jobindex zum kostenlosen Download zur Verfügung.
 
Zum Unternehmen Michael Page International (Deutschland) GmbH
 
Michael Page ist eine Marke der PageGroup. Das britische Mutterunternehmen Michael Page International plc. wurde 1976 in London gegründet und agiert als börsennotierte Aktiengesellschaft seit 2001. Die PageGroup ist in 35 Ländern mit 152 Büros vertreten. Kernkompetenz des Unternehmens ist die Personalvermittlung von Fach- und Führungskräften. Der Hauptsitz in Deutschland ist Düsseldorf. In Deutschland ist die PageGroup mit den drei Marken Michael Page, Page Personnel und Page Executive vertreten.